Herausforderungen der Produktfotografie

By 16. September 2016 Mai 23rd, 2019 Allgemein

Viele Fotografen arbeiten nicht nur im Bereich der Portraitfotografie, sondern nehmen darüber hinaus auch Aufträge von Firmen, Unternehmen und Organisationen an, um Werbefotos zu erstellen. Ein spezieller Bereich der Werbefotografie ist die Produktfotografie. Da hier das Ziel ist, dass Produkt perfekt abzulichten, damit es in möglichst großer Anzahl verkauft wird, darf dem Fotografen kein Fehler unterlaufen. In diesem Beitrag liefere ich als erfahrener Produktfotograf Informationen darüber, worauf man bei dieser Art von Werbefotografie besonders achten muss und wie sich diese von anderen klassischen Fotografien unterscheidet.

Bildergebnis für Produktfotografie

Was ist das Wichtigste bei der Produktfotografie?

In der Werbung muss eine Geschichte erzählt werden, die bei potenziellen Verbrauchern Gefühle und Emotionen auslöst und Lust macht, dass Produkt zu kaufen. Da sich heute fast alles online abspielt, ist die Produktion eines Produktfotos sehr aufwendig. Dies darf nicht unterschätzt werden.

Eine perfekte Ausleuchtung, eine hohe Qualität, der richtige Blickwinkel sind essentiell, damit sich das Produktfotos von anderen Fotos im Netz unterscheidet und dem User ins Auge springt. Im Gegensatz zu anderen Werbefotos steht nicht der Mensch, sondern das Produkt im Vordergrund. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein Auto, ein Parfüm oder das Potenzmittel Viagra aus der Online Apotheke – siehe https://www.pharmazea.de/arzneimittel/viagra – handelt.

Das Produkt muss perfekt fotografiert werden und im Ganzen zu sehen sein. Keine Elemente im Bild dürfen von dem Produkt ablenken und keine Landschaft oder Ähnliches im Hintergrund zu sehen sein. Die Aufnahmen sollten deshalb in einem Studio gemacht werden.

Worauf gilt es als Produktfotograf zu achten?

Der Produktfotograf muss in der Lage sein, die Werbeidee des Kunden in einem perfekten Foto umzusetzen. Dabei gibt es eine sehr große Herausforderung. Denn das fertige Produktfoto muss verkaufsfördernd wirken. Sprich, die Kriterien, die das Produkt hat, müssen ebenso erkenntlich sein wie die Farbe, Größe und Form. Auch muss beim Fotografieren auf die Zielgruppe beachtet werden.

Bei der Produktfotografie zählt zudem ein reiner, weißer Hintergrund. Diesen perfekten Hintergrund zu bekommen, ist selbst für professionelle und erfahrene Fotografen schwierig. Professionelle Fotografen behelfen sich dabei unterschiedlichen Hilfsmitteln wie Stativen, Weißabgleich und Blitzgeräten. Meistens kommt ein Lichtzelt zur Anwendung. Das Produkt wird dann in das Zelt platziert und von allen Seiten gleichmäßig ausgeleuchtet. So entstehen Fotos, die kaum Schatten haben und nicht spiegeln oder reflektieren.

Als Produktfotograf sollte man die Nachbearbeitung mit digitalen Bildbearbeitungsprogrammen beherrschen. Sie geben dem Foto den endgültigen Schliff. Die Retusche lässt sich selbst bei einer perfekten Belichtung so gut wie nie vermeiden. Auch kann es sein, dass das Produkt vom Hintergrund freigestellt werden muss.

Bildausschnitt beachten und beim Kunden Format erfragen

Die meisten Online-Shops wie Amazon, Zalando oder Ebay haben bereits festgelegte Standards, was die Produktfotografie angeht. Und zwar müssen die Produktbilder dort zu mindestens 80 Prozent den abfotografierten Artikel abbilden. Dadurch wird gewährleistet, dass das Produkt mit allen Details sichtbar ist. Warum? Ist ein Produkt zu klein abgebildet, ist es für potenzielle Kunden schwer, die ganzen Details zu sehen. Der Konsument wird dann automatisch nach einem anderen Produkt suchen oder sogar einen anderen Anbieter auswählen. Für den Produktfotografen wäre das fatal.

Das muss ein Produktfotograf mitbringen

Ein Produktfotograf sollte einen gekonnten Umgang mit Licht und Kamera haben und zudem über eine gewisse Feinmotorik verfügen. Auch ist es wichtig, das richtige Foto-Equipment an der Hand zu haben. Darüber hinaus muss ein solcher Fotograf viel Geduld, Sorgfalt, das Gefühl für Atmosphären, Detailversessenheit, Akribie und Improvisationstalent mitbringen. Zudem ist technisches Geschick von Vorteil, wenn er zum Beispiel einen Motor oder eine Schraube auf einem Spiegel zum Stehen bekommen muss. Klingt ganz danach, als sollte der Produktfotograf von allem etwas mitbringen. Und genau so ist es. Wie erwähnt, ist es essentiell, dass der Fotograf zudem ausreichende Kenntnisse hat, was professionelle Bildbearbeitungsprogramme angeht. Bei Tagesgagen von mehr als 1.000 Euro muss das abfotografierte Produkt perfekt in Szene gesetzt werden. Da ist strukturiertes Arbeiten gefragt.

Als solcher Fotograf ist es sinnvoll, eine Zusatzausbildung in der Produktfotografie zu absolvieren oder zuerst als Assistent eines professionellen Produktfotografen zu arbeiten. Denn in der Branche gibt es eine große Konkurrenz. Wer hier Fehler macht, der ist schnell raus aus der Szene. Denn Unternehmen buchen einen Produktfotografen kein zweites Mal, wenn dieser das Bild vermasselt.

Den richtigen Fotografen auswählen

Einen Fotografen zu finden, der das Produkt perfekt in Szene setzt, ist nicht all zu schwierig. Sinnvoll ist es, sich einen Spezialisten auf diesem Gebiet zu suchen und Erfahrungsberichte von anderen Kunden einzuholen. Ein Blick auf die Website vermittelt zudem einen ersten Eindruck über die Qualität der Arbeit. Auch ist es wichtig, in diesem Zusammenhang auf Referenzen zu achten. Ich bin ein professioneller Produktfotograf mit langjähriger Erfahrung. Ich weiß, worauf es ankommt. Sprechen Sie mich jederzeit an.

Max Hörath Design

Author Max Hörath Design

Was steckt hinter Max Hörath Design? Kreativität, Engagement, Komeptenz und jede Menge Leidenschaft!Über mich – Steckbrief: Alter: 26 Jahre Wohnort: Kulmbach Arbeit: Max Hörath Design Ausbildung: Veranstaltungskaufmann in der Stadt Kulmbach Studium in Ansbach Studiengang: Multimedia & Kommunikation (MuK) seit 2011 Hobbies: Schwimmen, Radfahren, Klettern, Web, Fotografie, Animationen, Reden Zukunftspläne: Multimedia Agentur

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