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Wie Videospiele das Konzept von Kunst und Design verändern und erweitern

By 15. Mai 2017Dezember 31st, 2020Allgemein

Videospiele sind moderne Kunstwerke. Sie führen zudem die Idee des Gesamtkunstwerks fort und vereinen Musik, Tanz und Drama. Auch wenn es viele Kunstkritiker gibt, die sich immer noch dagegen wehren, Videospiele als Kunst anzusehen, sind diese Spiele das längst. Diese Kunstform ist also nicht nur eine Spielerei, sondern ein modernes Kulturgut mit Soundtrack, Grafik und Animationen sowie einer klaren, künstlerischen Intention. Alles, was dort passiert, dreht sich um den Spieler und seine Emotionen. Computer- und Videospiele zu zocken ist eine persönliche Erfahrung, es entstehen tiefgehende Gefühle und Gedanken, die bleiben, man lernt etwas und sieht die Welt mit anderen Augen. Zum Glück ändert sich das Verständnis von Kunst, sonst gäbe e diese Erfahrung nicht.

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Künstlerischer Prozess

Spieler wissen, was sie tun müssen, sie führen beim Spielen eines Computergames Befehle aus, die notwendig sind, und bewegen die Spielfigur zielorientiert durch die virtuelle Welt. Das Spiel fühlt sich an wie ein Teil ihrer Kultur. Das ist ein Grund, warum sich Videospiele ständig ändern und einem nie abgeschlossenen Prozess unterliegen. Denn die Kultur beeinflusst die Entwicklung der Computergames. Den Spieleentwicklern stehen unzählige Möglichkeiten offen, das Gesamtkunstwerk Videospiel zu kreieren und zu revolutionieren. Das Kunstwerk der Zukunft vereint schon jetzt fast alle Gattungen der Kunstebene, die sich in einer großen Synthese zusammenfinden, mit dem Ziel, ein Kunstwerk für das Volk zu sein.

In den Videogames geht es um dichterisches Drama, Video, Animation, Musik und aktiver Teilnahme. Und der Spieler muss nichts weniger tun, als die Welt zu retten. Dabei wird er von Wagner-ähnlicher Musik begleitet, die ihn auf Gefahren hinweist und auch sonst viele Spielaktionen signalisiert. Der Spieler führt die Spielfiguren in einer wilden Performance durch die Welten und lernt so, verschiedene Bewegungsmuster kennen. Die virtuellen Welten sind bis ins kleinste Detail ausgestattet und mit Hunderten von Aufgaben ausgestattet.

Was gehört zur Kunst bei Videospielen?

Nicht jedes Computerspiel ist Kunst. So wie nicht jeder Film oder jedes Buch als Kunstwerk angesehen wird. Doch die meisten innovativen Spiele mit einer eigenen Kulturhistorie und verschiedenen Situationen und Welten sowie Glaubensströmungen lassen sich als Kunst bezeichnen. Sie sind komplex, zwingen den Spieler dazu, eine Entscheidung zu treffen und machen ihn selbst zum Erzähler. Und wie sieht es mit Casinogames aus? Gibt es Kultur und Kunst im Die Glücksspielbranche? Auch dort zählen mittlerweile verschiedene Spiele als Kunstwerk. Vor allem Spielautomaten, die eine lange Geschichte besitzen, sind Kunst.

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Denn sie sprechen die Spieler emotional an und sind mit ihren gezeichneten Grafiken auf den Walzen wahre Kleinode. Sie gehören der Kultur- und Popkultur an und stellen bis heute eine regelrechte Innovation dar, was Glücksspiele angeht. Auch die Online Casinos lassen sich als Kunstwerke bezeichnen. Die Webseiten sind kunstvoll und in weichen Tönen gestaltet und mit kreativen Logos ausgestattet. Zudem ist die Atmosphäre den echten Spielbanken nachempfunden, sodass Spieler dort nicht nur zocken, sondern echte Casinoluft schnuppern können. Alle Computer- und Casinospiele, die für bleibende Momente sorgen und eine eigene, fesselnde, aufwühlende Dramatik besitzen, sind definitiv Kunst. Zumal beim Zocken eines Computergames eine Interaktivität entsteht.

Fazit: Verschiedene Kunstmischungen im Videospiel

Die verschiedensten Künste vermischen sich in einem Videospiel und zwar immer wieder auf neue und bisher unbekannte Art und Weise. Anders als bei Richard Wagner sind sie aber nicht einzig dem Drama unterstellt, sondern dienen auch dem Spieler. Sie sorgen für eine neue Definition des Kunstbegriffs und bieten Erlebnisse, die einzigartig sind. Eine weiterführende Debatte über den Kunstbegriff ist deshalb überfällig. Während Wagner die zersplitterte Gesellschaft vereinen wollte, vereinen Videospiele heute die Gesellschaft auf der ganzen Welt. Denn nicht nur Nerds zocken, sondern alle Menschen, egal welcher Herkunft, welchen Alters und welcher Nation. Was den Begriff Gesamtkunstwerk angeht, könnte das Videospiel dazu dienen, den Bruch aufzulösen, der zwischen traditioneller und moderner Kunst steht.

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Videospiele sollten nicht mehr neben den Künsten sein, sondern in einer Reihe mit ihnen stehen.  

Denn die Videospiele gehören längst zur Kultur und der neuen kulturellen Traditionen. Sie entstehen aus Kultur und entwickeln sich weiter. Sie führen außerdem die Traditionen fort, indem sie Spieler zu Göttern machen oder sie in die Vergangenheit zurücksetzen. Diese erleben, fühlen, lernen, steuern, siegen und verlieren. Und das immer auf eine andere Art und Weise. Videospiele sind eine Kunst, die nicht nur eine einzige Eigenschaft besitzen, sondern gleich ein ganzes Cluster an Eigenschaften haben. Diese sind: Eleganz, Komplexität, Schönheit, emotionale Expressivität, Herausforderung, Infragestellen, das Erzeugen von neuen Sicht- und Denkweisen, Kohärenz, Originalität sowie extrem viel Kreativität. Auch die Anlehnung an klassische Kunstformen sollte in der Liste der Kunsteigenschaften aufgeführt werden. Videospiele sind die zehnte Kunst. Sie werden die Zukunft der Kunst sicher noch weiter verändern und formen.