2026 Polarlichter in Kulmbach – Magie am Himmel & die Kunst der Fotografie

Polarlichter in Franken - Spektakel in Kulmbach - Fotokurs Max Hörath Design
Polarlichter in Franken - Spektakel in Kulmbach - Fotokurs Max Hörath Design

Polarlichter über Kulmbach – ein seltenes Naturschauspiel

Polarlichter, auch bekannt als Nordlichter oder Aurora Borealis, gelten für viele Menschen als ein Phänomen des hohen Nordens. Orte wie Norwegen, Island oder Finnland werden meist zuerst genannt, wenn es um dieses spektakuläre Himmelsschauspiel geht. Doch in den letzten Jahren sorgten starke Sonnenstürme immer wieder dafür, dass Polarlichter auch in Mitteleuropa sichtbar wurden – und damit sogar in Franken, bei uns. Polarlichter in Kulmbach sind selten, aber keineswegs unmöglich. Gerade diese Seltenheit macht sie für Natur- und Fotografiebegeisterte besonders faszinierend. Und tatsächlich am 20.01.2026 konnte man sogar rote Polarlichter bei uns in Kulmbach fotograiferen.

Wenn sich der Himmel über Kulmbach plötzlich in Grün-, Violett- oder Rottönen färbt, entsteht ein magischer Moment. Viele Menschen greifen dann spontan zur Kamera oder zum Smartphone, nur um festzustellen: Das Foto wird dem realen Eindruck oft nicht gerecht. Genau hier beginnt die eigentliche Herausforderung der Polarlichtfotografie.

Was sind Polarlichter überhaupt?

Um die Schwierigkeiten beim Fotografieren von Polarlichtern zu verstehen, lohnt sich ein kurzer Blick auf ihre Entstehung. Polarlichter entstehen durch geladene Teilchen aus der Sonne, die auf das Magnetfeld der Erde treffen. In der oberen Atmosphäre kollidieren sie mit Sauerstoff- und Stickstoffatomen und bringen diese zum Leuchten. Je nach Höhe und Zusammensetzung entstehen unterschiedliche Farben.

Dass Polarlichter bis nach Kulmbach sichtbar sind, hängt von der Intensität der Sonnenaktivität ab. Nur bei sehr starken geomagnetischen Stürmen reicht das Leuchten so weit nach Süden. Diese Ereignisse sind selten, schwer vorherzusagen und oft nur kurz sichtbar – eine erste große Schwierigkeit für Fotograf:innen.

Die größten Schwierigkeiten bei Fotos von Polarlichtern

1. Geringe Lichtverhältnisse

Polarlichter erscheinen zwar eindrucksvoll, sind aber in Wirklichkeit oft deutlich dunkler, als es das menschliche Auge wahrnimmt. Kameras müssen mit wenig Licht umgehen können. Hohe ISO-Werte, offene Blenden und lange Belichtungszeiten sind notwendig – bringen aber neue Probleme wie Bildrauschen oder Verwacklungen mit sich.

2. Bewegung am Himmel

Polarlichter sind keine statischen Objekte. Sie tanzen, flackern und verändern ihre Form innerhalb von Sekunden. Zu lange Belichtungszeiten können dazu führen, dass die Strukturen verschwimmen und ihre Dynamik verloren geht. Zu kurze Belichtungszeiten wiederum lassen das Polarlicht kaum sichtbar werden. Die richtige Balance zu finden, ist eine echte Herausforderung.

3. Lichtverschmutzung in und um Kulmbach

Kulmbach ist keine Großstadt, dennoch spielt Lichtverschmutzung eine entscheidende Rolle. Straßenbeleuchtung, Industrieanlagen oder beleuchtete Gebäude können den Nachthimmel aufhellen und schwache Polarlichter überstrahlen. Wer Polarlichter in Kulmbach fotografieren möchte, muss gezielt dunkle Standorte aufsuchen, etwa außerhalb der Stadt oder auf Anhöhen mit freiem Blick nach Norden.

4. Technisches Know-how der Kamera

Automatikprogramme stoßen bei der Polarlichtfotografie schnell an ihre Grenzen. Manuelle Einstellungen sind fast immer notwendig: ISO, Blende, Belichtungszeit und Weißabgleich müssen bewusst gewählt werden. Ohne solides Grundlagenwissen entstehen schnell unscharfe, verrauschte oder farblich verfälschte Bilder.

5. Wetter und Timing

Selbst wenn eine hohe Polarlichtaktivität angekündigt ist, können Wolken, Nebel oder Dunst den Blick auf den Himmel versperren. Hinzu kommt die späte Uhrzeit – Polarlichter zeigen sich oft nachts oder in den frühen Morgenstunden. Geduld, Flexibilität und eine gute Vorbereitung sind entscheidend.

Warum Polarlichter in Kulmbach fotografisch besonders spannend sind

Gerade weil Polarlichter in Kulmbach so selten sind, bieten sie eine einzigartige fotografische Chance. Die Kombination aus fränkischer Landschaft, historischen Gebäuden und dem farbigen Himmel kann außergewöhnliche Motive entstehen lassen. Eine Silhouette der Plassenburg vor leuchtenden Polarlichtern wäre ein Bild mit echtem Seltenheitswert.

Solche Aufnahmen erfordern jedoch nicht nur Glück, sondern auch fotografisches Können. Wer sich im Vorfeld mit Nachtfotografie, Langzeitbelichtung und Bildgestaltung beschäftigt hat, ist klar im Vorteil, wenn der Himmel plötzlich zu leuchten beginnt.

Fotokurse als Schlüssel zu besseren Polarlichtfotos

Viele der genannten Schwierigkeiten lassen sich durch Wissen und Übung deutlich reduzieren. Genau hier kommen meine Fotokurse ins Spiel. In speziellen Fotokursen – etwa zur Nachtfotografie oder Landschaftsfotografie – lernen Teilnehmende, ihre Kamera sicher im manuellen Modus zu bedienen und auch unter schwierigen Lichtbedingungen optimale Ergebnisse zu erzielen.

Mein Fotokurs bietet zudem den Vorteil, dass lokale Gegebenheiten berücksichtigt werden: geeignete Spots mit wenig Lichtverschmutzung, typische Wetterlagen und die besten Blickrichtungen. Wer bereits Erfahrung aus Fotokursen mitbringt, kann im entscheidenden Moment schneller reagieren und verpasst weniger Chancen.

Darüber hinaus vermittle ich in meinen Fotokursen nicht nur Technik, sondern auch Bildgestaltung. Wie lässt sich ein Polarlicht sinnvoll in die Landschaft integrieren? Müssen wir den Goldenen Schnitt beachten? Welche Vordergründe eignen sich? Wie entstehen stimmungsvolle Kompositionen, die mehr sind als nur ein dokumentarisches Foto?

Vorbereitung ist alles – Tipps aus der Praxis

Ihr müsst euch natürlich auf solch ein Event am Himmel etwas vorbereiten. Ein unerlässliches Tool ist natürlich die Vorhersage, aber nicht nur das:

  • Frühzeitige Information über Sonnenaktivität und Polarlichtwarnungen, meistens via App
  • Wahl eines dunklen Standorts rund um Kulmbach, ein guter Spot ist oft der Flugplatz in Richtung Norden
  • Stativ und lichtstarkes Weitwinkelobjektiv
  • Manuelle Kameraeinstellungen
  • Geduld und Zeit einplanen
  • sich sehr warm anziehen

Wer diese Grundlagen beherrscht, steigert die Chance erheblich, beeindruckende Polarlichtfotos zu machen – selbst unter den nicht immer idealen Bedingungen in Mitteleuropa.

Fazit: Polarlichter in Kulmbach 2026

Polarlichter in Kulmbach sind ein seltenes, aber umso faszinierenderes Naturereignis. Sie verbinden kosmische Prozesse mit regionaler Landschaft und schaffen Momente, die lange in Erinnerung bleiben. Die Fotografie dieser Lichterscheinungen ist anspruchsvoll und stellt selbst erfahrene Fotograf:innen vor Herausforderungen.

Mit dem richtigen Wissen, guter Vorbereitung und praktischer Erfahrung – etwa durch Fotokurse – lassen sich diese Herausforderungen jedoch meistern. Wer sich intensiv mit Nacht- und Landschaftsfotografie beschäftigt, ist bereit, wenn der Himmel über Kulmbach plötzlich in magischen Farben erstrahlt.

So wird aus einem flüchtigen Naturmoment ein dauerhaftes Bild – und vielleicht sogar der Beginn einer neuen fotografischen Leidenschaft.

Polarlichter in Franken - Spektakel in Kulmbach - Fotokurs Max Hörath Design

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Euer Max

P.S. Dieser Blogbeitrag handelt von den Polarlichtern über Kulmbach

Was steckt hinter Max Hörath Design? Kreativität, Engagement, Komeptenz und jede Menge Leidenschaft! Über mich – Steckbrief: Alter: 88er Baujahr Wohnort: Kulmbach Arbeit: Max Hörath Design Ausbildung: Veranstaltungskaufmann in der Stadt Kulmbach Studium in Ansbach Studiengang: Multimedia & Kommunikation (MuK) seit 2011 Hobbies: Schwimmen, Radfahren, Klettern, Web, Fotografie, Animationen, Reden Zukunftspläne: Multimedia Agentur