Polarlichter fotografieren – Northernlights-Guide

Polarlichter fotografieren

Als ich auf Island war, hatte ich das große Glück Polarlichter zu fotografieren. In diesem Blogbeitrag möchte ich euch ein paar Tipps geben, wie man am besten Polarlichter fotografieren kann.

Das entschiedenste Element ist natürlich das Wetter! Ist es wolkig, wird man den Himmel auch nicht sehen! Wie könnt ihr euch über die Wetter-Situation informieren? Eine sehr gute Informationsquelle ist die NOAA (Nationale Ozean- und Atmosphärenverwaltung der USA) und die Polarlichtervorhersage von Icelandic Met Office. Beide Seiten bieten die Möglichkeit sich eine Karte mit der aktuellen Aurora Forcast anzusehen. Ich habe gute Erfahrungen mit beiden Services gemacht, dennoch bleibt es immer noch ein kleines Glücksspiel.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die generelle Reisezeit. Die höchste Wahrscheinlichkeit Polarlichter zusehen ist von Ende September bis Anfang April. Umso länger die Nacht dauert, desto größer die Wahrscheinlichkeit die Polarlichter zu sehen.

Je höher ihr im Norden seid, desto besser. Schon in wenigen Flugstunden könnt ihr auf Island, in Schweden, Finnland oder Norwegen Polarlichter jagen. Sucht euch eine Location an der möglichst wenig Light-Smog ist! Die Lichter von Großstädten verunreinigen die Atmosphäre so, dass die Intensität der Polarlichter geringer wird.

Das passende Fotoequipment

Mit dem Handy wird es schwierig! Was braucht man für ein gutes Aurora-Foto?

  • DSLR
  • Lichtstarkes Objektiv (Weitwinkle besonders gut geeignet)
  • Stativ
  • Zusätzlicher Akku

Helferlein

  • Warme Klamotten
  • Thermoskanne
  • Handy

Wie geht man vor, wenn die Polarlichter da sind?

  1. Sicher das Auto parken
  2. Stativ aufbauen
  3. Kamera fixieren
  4. Bild-Komposition festlegen
  5. Modus M
  6. Autofokuspunkt mit Live-View auf einen Stern oder auf ein beliebiges Ziel ausrichten
  7. Manuellen Fokus aktivieren
  8. Kleinstmögliche Blende auswählen
  9. Verschlusszeit einstellen (kann schon mal 20 Sekunden sein, jedoch nicht länger, da die Sterne sonst durch die Erdrotation unscharf werden)
  10. ISO-Wert einstellen (bis zu 3200)
  11. Spiegelvorauslösung aktivieren (2 Sekunden)
  12. Selbstauslöser aktivieren (5 Sekunden)
  13. That´s it

Als ich die ersten Polarlichter sah, habe ich nicht wirklich auf die Komposition geachtet. Ihr solltet darauf achten, dass ihr im Vordergrund ein Referenz-Element habt. Wenn Schnee oder Wasser im Spiel ist, könnt ihr auch das als Reflexion nehmen.

Alle meine Aufnahmen von den Polarlichtern sind auf Island entstanden. Wenn ihr mehr über die Reise in den Norden erfahren möchtet, dann finde ihr hier den Blogbeitrag! Lesen reicht euch nicht und ihr möchtet mehr über Kamera & Co erfahren, dann kann ich euch nur meine Fotokurse empfehlen.

Euer Max

Max Hörath Design

Author Max Hörath Design

Was steckt hinter Max Hörath Design? Kreativität, Engagement, Komeptenz und jede Menge Leidenschaft!Über mich – Steckbrief: Alter: 26 Jahre Wohnort: Kulmbach Arbeit: Max Hörath Design Ausbildung: Veranstaltungskaufmann in der Stadt Kulmbach Studium in Ansbach Studiengang: Multimedia & Kommunikation (MuK) seit 2011 Hobbies: Schwimmen, Radfahren, Klettern, Web, Fotografie, Animationen, Reden Zukunftspläne: Multimedia Agentur

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