Die besseren Urlaubsbilder – Dubai Vereinigte Arabische Emirate

By 17. Mai 2016 Mai 23rd, 2016 Allgemein, News, On Location

Ein kleiner Exkurs in die Reisefotografie, der sich mit der Frage beschäftigt: Wie mache ich bessere Urlaubsbilder?ereinigte_Arabische_Emirate-flagge Ich werde so oft gefragt: „Wie machst du denn deine Bilder?“ Nun in diesem Artikel möchte ich euch ein paar Impressionen aus Dubai vorstellen. Anhand dieser Bilder möchte ich euch auch zeigen, wie ich im Urlaub meine Fotos schieße.

Bevor ich eine Reise antrete, checke ich immer mein Equipment und mache mir eine Packliste. Ihr müsst euch natürlich überlegen, wie viel euch eure Urlaubsbilder wert sind. Denn je nachdem mit welcher Fluggesellschaft ihr fliegt, müsst ihr natürlich berücksichtigen wie viel Freigepäck ihr mitnehmen könnt. Es kann schon ganz schön was zusammen kommen, wenn ihr unterschiedliche Objektive und ein Stativ im Gepäck verstauen müsst.

Equipmentliste:

  • Nikon D750
  • Nikon Nikkor 14-24mm 2.8
  • Nikon Nikkor 24-70mm 2.8
  • Nikon Nikkor 70-200mm 2.8
  • Stativ
  • ausreichende Speicherkarten (min. 128GB)
  • Filter
  • Fotorucksack (Handgepäck)

Ihr solltet das Equipment immer bei euch behalten. Es ist immer ratsam, denn das Flughafenpersonal ist ja nicht immer sanft zu den Gepäckstücken. Erspart euch den Ärger über kaputte Objektive und Bodys. So kann es sehr schnell sehr teuer werden! Von Diebstahl ganz zu schweigen.

Wir haben einen Tagestrip von Abu Dhabi nach Dubai unternommen. Wir sind mit dem öffentlichen Bus (ca. 5€) gefahren, tolle Verbindung und echt billig im Vergleich zum Taxi. Es ist auch wirklich amüsant, was in einem solchen Bus alles transportiert wird. In Dubai angekommen ging es gleich durch einen lokalen Souk, in den man so allerlei kaufen konnte. Natürlich ist es nicht wirklich ein traditioneller Markt, auch dieser orientiert sich klar an den internationalen Touristen.

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Direkt am Dubai Creek liegt das Al-Fahidi-Fort mit dem Dubai Museum. Wenn ihr etwas wirkliche Kultur sehen möchtet, dann solltet ihr auf jeden Fall einen Abstecher ins die Anlage machen. Im Inneren erfahrt ihr alles über die Entstehungsgeschichte und die Kultur von Dubai. Ob Krieg, Fischerei oder die Perlentaucherei alles wird toll präsentiert. Der Eintritt ist mit fünf Dirham auch recht billig.

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Wir haben nicht schlecht gestaunt, was manchen Eintrittspreis angeht. Zum Teil ist es wirklich extrem teuer! Ihr braucht euch auch keine Gedanken über die Sicherheit eurer Kamera machen, ich glaube ich war noch nie in einem Land unterwegs, in dem ich mir so wenig über sowas Gedanken gemacht habe. Ich fotografiere bei Reisen oft sehr offenblendig, d.h. möglichst niedrige Blendenzahlen. In den häufigsten Fällen verwende ich den Blendenautomatik (Nikon A, Canon Av). So ist nur das im Fokus, was auch wirklich wichtig ist.

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Eine Fahrt mit dem Wassertaxi über den Dubai Creek ist eine willkommene Abwechslung zum Verkehrschaos auf den Straßen.

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Die Jumeirah Mosque ist mit die einzige Moschee in Dubai die öffentlich zugänglich ist. Für uns war es jedoch trotzdem eine etwas unangenehme Situation, gerade wenn Frauen sich der Moschee nähern, spürt man doch den ein oder anderen beobachtenden Blick der anwesenden Männern. Wenn ich Bauwerke fotografiere, verwende ich oft eine große Blendenzahl (z.B. f11), um auch die Details in meinen Urlaubsbilder zu zeigen. Merksprüche wie, „Sonne lacht, Blende acht“ sind natürlich auch hilfreich. Alternativ packt ihr euch einfach einen „Cheatcart“ in den Geldbeutel (einfach mal Mr. Google fragen).

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Wir haben in Dubai eine Hop On Hop Off Tour gemacht. Ist nicht wirklich billig, aber wenn man nur einen Tag Zeit hat, dann ist es doch eine gute Alternative, um sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Die Leute die nur im Bus sitzen bleiben und sich das Geschehen von der Distanz anschauen, verstehe ich nicht wirklich. Am Nachmittag besuchten wir das „Burj al Arab„. Mit einer Höhe von 321 Metern ist es das vierthöchste Hotelgebäude der Welt und ein Wahrzeichen der Skyline. Das Luxushotel war damals mit 1,5 Mrd. USD auch nicht ganz billig. In den kommenden Jahren wird der Komplex um einen 70m großen Infinity Pool erweitert. Ich fotografiere gerade im Urlaub auch mit hohen Brennweiten, ich beschränke mich auf Details und versuche erst gar nicht das Motiv zwanghaft komplett abzubilden. Gerade wenn man nicht den geeigneten Platz zum Fotografieren findet, ist ein Bild wie unten die bessere Wahl.

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Auf der Rückfahrt von „Jumeirah Palm“ hatten wir einen tollen Blick auf das Hafenviertel von Dabai. Besonders sticht hier der in sich verdrehte Wolkenkratzer „Cayan Tower“ heraus. Ein Panorama wäre bei diesem Foto nicht sinnvoll gewesen, da im Vordergrund eine Baustelle war. Beschränkt euch auf das Wesentliche!

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Die „Sheikh Zayed Road“ ist die Straße in den VAE. Sie verbindet Dubai mit Abu Dhabi. Durch Downtown Dubai ist sie auch schonmal siebzehnspurig. Dieses Bild habe ich direkt aus dem Bus geschossen. Bei so einer Aufnahme ist das Timing von entscheidender Rolle. Der Serienmodus ist hier eine große Hilfe. Lieber produziert ihr Ausschuss bevor kein Bild habt! Nach unserer Tour durch die City, war unsere letzte Station die „Dubai Mall“ und der „Burj Khalifa„. Ich war wirklich war wirklich platt, da die Dimensionen sowas von abgefahren waren! Wir hatten Tickets für den Burj Khalifa für 19.00 Uhr. Ihr könnt für den Turm nur Zeitfenster buchen. Wir hatten Tickets für die 148. Etage, der Vorteil dieser Tickets ist, dass man einen sog. „Fast Lane“ Zugang zum Turm hat. Der Nachteil der Tickets ist der Preis, mit 100 Euro pro Person ist der Spaß nicht ganz billig.

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Nach einer sehr beeindruckenden Fahrt mit den Aufzügen auf die 550 Meter hohe Sky Lounge, genossen wir den atemberaubenden Ausblick auf das nächtliche Dubai. Von oben schauen die anderen Wolkenkratzer wirklich winzig aus, auch wenn die Türme zum Teil knapp 300 Meter hoch sind. Ein echt angenehmer Vorteil der Sky Lounge, ist die Tatsache, dass maximal 50 Personen im 148. Stock sind. Man hat Platz und es ist angenehm ruhig, im Vergleich zur 124. Etage. Für mich ist es immer eine lustige Situation, wenn Leute versuchen mit aktivierten Blitz durch eine Glasscheibe zu fotografieren und sich im Anschluss wundern, dass das Bild komplett unbrauchbar ist. Gerade so verhindert man schöne Urlaubsfotos! Gerade in meinen Fotokursen gebe ich die wichtigen Hinweise und gebe Tipps und Tricks rund um das Thema Urlaubsbilder.

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Um solche Impressionen zu schießen, ist in Stativ und eine Jacke unverzichtbar. Das Stativ sorgt für den nötigen Stand und die Jacke eliminiert die störenden Reflexionen. Es ist klein Problem beim Sicherheitscheck das nötige Equipment mitzunehmen.

Fazit Dubai:

Eine tolle Stadt die bei jedem auf die To Visit Liste kommen sollte. Sie ist schnell, einzigartig und strebt immer nach dem Superlativ. Ein Traum für jeden Fotograf, der die Architektur und den Lifestyle in seinen Fotos dokumentieren möchte. Ihr braucht euch keine Sorgen um euer Equipment machen und könnt dort ohne jede Scheu fotografieren. Ein Besuch auf dem Burj Khalifa ist Pflicht! Kauft euch die Fast Lane Tickets und lauft entspannt an den sehr sehr langen Schlangen im Eingangsbereich vorbei. Wundert euch nicht, wenn euch jemand auspfeift oder ausbuht, denn manche warten bis zu 2,5 Stunden für die Auffahrt. Wenn ihr arabische Kultur sucht, müsst ihr euch ein bisschen umschauen, denn so viel wird man nicht finden.

In einem weiteren Artikel werde ich euch Abu Dhabi vorstellen und euch zeigen, wie man den digitalen Feinschliff an einem Urlaubsfoto macht.

Euer Max

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